info0351.de Der aktuelle Klatsch & Tratsch in und um Dresden

Zinswende stoppt Preisdynamik am Zinshausmarkt

Klicke, um diesen Beitrag zu bewerten!
[Gesamt: 0 Durchschnitt: 0]

Die Nachfrage nach Wohn-Investments in Hamburg hat sich angesichts der gestiegenen Bauzinsen abgekühlt. Auch die hohe Inflationsrate, die gestiegenen Baukosten, der Fachkräftemangel und der Ukraine-Krieg mit heftigen Folgen für die Rohstoff- und Energieversorgung belasten das Marktgeschehen. Die dynamische Preisentwicklung der vergangenen Jahre ist damit vorerst gestoppt. Bis Ende 2022 rechnet der Immobiliendienstleister Grossmann & Berger für Hamburg je nach Lage und Immobilie mit Preisabschlägen zwischen zehn und 20 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2021.

Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen hat Grossmann & Berger die für 2022 prognostizierten Ertragsfaktoren für Standard-Immobilien korrigiert: Der Maximal-Faktor in absoluter Bestlage in den alsternahen Stadtteilen wird im laufenden Jahr voraussichtlich auf das 42-Fache der Jahresnettokaltmiete zurückgehen. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 45. Für den Minimal-Faktor in mäßigen Lagen südlich der Elbe, der 2021 beim 23-Fachen lag, erwartet der Immobiliendienstleister für 2022 nun einen Rückgang auf das 20-Fache. Der Maximal-Faktor läge dann auf dem Niveau von 2020, der Minimal-Faktor auf dem von 2018. Auch die Entwicklung der Quadratmeterpreise für Zinshäuser hat Grossmann & Berger für das laufende Jahr neu bewertet: Der Maximal-Kaufpreis für Standard-Immobilien dürfte um zwei Prozent gegenüber 2021 auf 6.500 Euro pro Quadratmeter zurückgehen. Beim Minimal-Kaufpreis erwartet der Immobiliendienstleister einen Rückgang von Minus 400 Euro pro Quadratmeter auf 2.100 Euro pro Quadratmeter.

Dem G&B Immobilienpreistrend zufolge dürften sich die Ertragsfaktoren und Quadratmeterpreise im kommenden Jahr auf dem gegenwärtigen Niveau stabilisieren, sofern es bei den Bauzinsen keine weiteren Ausschläge gibt. Das herausfordernde Marktumfeld eröffnet auch neue Chancen für das Geschäft mit Wohn-Investments, wie Ludwig erklärt: „Viele Kaufinteressenten können die gestiegenen Finanzierungskosten nicht mehr stemmen. Möchten sie dennoch ihre Wohnsituation verbessern, suchen sie nun wieder vermehrt nach Mietwohnungen, was die Nachfrage in diesem Bereich erhöht.“ Auch die rückläufigen Fertigstellungszahlen und hohen Baukosten werden sich mittelfristig weiter auf die Preise am Wohnungsmarkt auswirken. „Alles zusammen Aspekte, die perspektivisch wieder steigende Preise auch am Zinshausmarkt erwarten lassen“, so die Prognose von Sandra Ludwig, Geschäftsführerin von Grossmann & Berger. (DFPA/JF1)

Die Grossmann & Berger GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein Immobiliendienstleister. Die Gesellschaft ist ein Beteiligungsunternehmen der Haspa-Gruppe, zu der auch die Hamburger Sparkasse (Haspa) gehört.

www.grossmann-berger.de

von
info0351.de Der aktuelle Klatsch & Tratsch in und um Dresden

Archiv