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Auswirkungen von Corona auf den Sektor Micro-Living

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Der Vorstandsvorsitzende Christian Wetzel fasst die Ergebnisse der Runde zusammen: „Wir erkennen, dass die Auswirkungen, die die Corona-Krise auf die Immobilienbranche und auch den Micro-Living-Bereich haben wird, weiterhin schwer vorauszusehen sind. Es ist klar, dass es insbesondere bei den Serviced-Apartments und im Long-Stay-Bereich zu Herausforderungen kommt. Dennoch blicken wir insgesamt auf eine positive Entwicklung und sehen weiterhin Investitions- und Entwicklungsmöglichkeiten.“

Vorstandsmitglied Lutz Dammaschk ergänzt: „Beim Studentischen Wohnen merken auch wir die Auswirkungen, hier gibt es große Unsicherheiten, die sich auch auf das kommende Semester erstrecken. Daher ist es hilfreich, wenn die Unternehmen in diesem Bereich flexibel sind und die eigenen Prozesse anpassen. Beispielsweise im Umgang mit internationalen Studierenden helfen uns digitale Prozesse in der Abwicklung und Übergabe. Das gleiche gilt derzeit für die WEG-Versammlungen, für die es noch weitere gesetzliche Erleichterungen braucht.“ Turnusmäßig stehen aktuell die ordentlichen Eigentümerversammlungen an, für die ebenfalls die Möglichkeit der digitalen Durchführung diskutiert werde.

Regelmäßig veranstaltet der Verband, der aus über 20 Mitgliedsunternehmen besteht, Abendveranstaltungen und Diskussionsformate, die dem gegenseitigen Austausch, der fachlichen Information und auch dem Netzwerken dienen. Da diese Formate in der üblichen Form aktuell nicht stattfinden können, wurde die Diskussion auf ein Digitalformat umgestellt. Dass der Bedarf am Austausch aktuell groß ist, zeigte die rege Diskussion der rund 25 Teilnehmer, die über den eigenen Umgang mit der derzeitigen Situation wie auch die weiterhin zu erwartenden wirtschaftlichen Entwicklungen berichteten.

Für einen inhaltlichen Impuls sorgte zudem Michael Keller, Geschäftsführer der ina Planungsgesellschaft mbH, zum Thema „Fördermittel für Micro-Apartments über die KfW als Tilgungszuschuss“.

Nach dem positiven Feedback der Teilnehmer plant der BML, das Format der Digitalen Micro-Living-Runde fortan regelmäßig durchzuführen. Auch hier wird die Diskussion mit politischen Vertretern im Mittelpunkt stehen, um den gegenseitigen Austausch zwischen Politik und Micro-Living Branche zu fördern. (DFPA/JF1)

Quelle: Pressemitteilung BML

Der Bundesverband Micro-Living e.V. (BML) versteht sich als Branchen- und Interessensverband. Als Branche wird die Gesamtheit der Unternehmen betrachtet, deren Tätigkeit in direktem oder indirektem Bezug zu Investitionen und Management in Klein- und Mikrowohnraum steht.kj

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