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Zahl der genehmigten Wohnungen erneut gestiegen

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In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis Februar 2020 rund 45.100 Wohnungen genehmigt. Das waren 5,8 Prozent oder 2.500 Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Mehrfamilienhäuser um 7,9 Prozent und die für Zweifamilienhäuser um 7,6 Prozent. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser sank dagegen um 1,7 Prozent.

Bei den neu zu errichtenden Nichtwohngebäuden, die von Januar bis Februar 2020 genehmigt wurden, erhöhte sich der umbaute Raum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 24,2 Prozent auf 37,2 Millionen Kubikmeter. Dies ist der höchste im Zeitraum Januar bis Februar gemessene Wert seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1995. Dabei müsse berücksichtigt werden, dass dieser Wert in der Vergangenheit zum Teil sehr stark schwankte. Nichtwohngebäude sind zum Beispiel Fabrikgebäude und Lagerhallen, Büro- und Verwaltungsgebäude oder landwirtschaftliche Betriebsgebäude.

Die Zahl der Baugenehmigungen ist ein wichtiger Frühindikator zur Einschätzung der zukünftigen Bauaktivität, da Baugenehmigungen geplante Bauvorhaben darstellen, so Destatis. Allerdings nimmt die Zahl der Bauvorhaben, die noch nicht begonnen beziehungsweise noch nicht abgeschlossen wurden (der sogenannte Bauüberhang), seit einigen Jahren zu. Die tatsächliche Entwicklung der Bautätigkeit wird durch die Entwicklung der Baufertigstellungen dargestellt. (DFPA/JF1)

Quelle: Pressemitteilung Destatis

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